Waldritterprogramm als mittelalterlicher Höhepunkt

Gruppenbild Kinderhaus HachenburgKinderhaus Hachenburg beendet Ritterprojekt

Rotenhain
Optimale Voraussetzungen bildete die "Alte Burg zu Rotzenhahn" um den Abschluss des Ritterprojektes des Kinderhauses Hachenburg zu begehen. Verantwortlich für das Projekt war Lisa Martinez im Rahmen ihrer Erzieherinnenausbildung. 

Stolz präsentierten die Kinder ihre selbst entworfenen und gebauten Wappenröcke, Fahnen, Schwerter und Gewandungen sowie stilvolle Kränze der Burgfräuleins.


So erlebten die acht vierjährigen Kita-Kindern der Entengruppe mit ihren Eltern und der Praxisanleiterin Thekla Ellert zunächst eine Burgführung des Burgvogtes "Niklas von Pfeifensterz", alias Klaus Huber, der mit blumigen Worten in die Historie der Motte Rotenhain einführte.

Danach erläuterte Jörg Podlinski, Regionalreferent des Waldritter e.V. im Westerwald, wie die Kinder im Mittelalter gespielt haben. Besonders Bewegungs- und Geschicklichkeitsspiele, die in Form von Wettkämpfen und Turnieren ausgetragen wurden, waren beliebt. Doch bevor der Turnierplatz erreicht werden konnten, musste die gesamte Gruppe einen verflixten Sumpf durchqueren. Da es nur sehr wenige Sumpfplatten gab, auf denen ein sicherer Stand möglich war, kamen sich Eltern und Kinder ziemlich nahe.

Diese Teamaufgabe wurde mit Bravour erledigt und die mittelalterlichen Recken teilten sich dann am Turnierplatz in zwei Gruppen. Die Kinder übernahmen die Rolle der Ritter während sich die Eltern als Kampfrösser beim Lanzenstechen bewährten. Natürlich wurde auch ein Schwertkampfturnier mit den speziellen Waldritterpolsterwaffen in den Kampfklassen "groß" und "klein" ausgefochten. Besonders die Teilnehmer in der Klasse "groß" hatten einen Riesenspaß.
Die Medaillenverleihung an alle Spielteilnehmer in Form eines Keksordens bildete den Schlusspunkt des Waldritterprogramms. Der Nachmittag klang bei Kaffee, Kuchen und dem wohlverdienten Ritterschlag der Kinder durch Lisa Martinez aus.

 

   

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